Mein erster Fisch aus Dänemark

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Dennis Virkus
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Noch recht frisch mit dem Fliegenfischen-Virus infiziert fragte mich Buddy Holger anfang 2012 (das ist echt schon wieder so lange her? Ohje...), ob ich nicht Lust hätte mit nach Dänemark an den Rens Forellensee zu kommen. Da musste ich natürlich nicht lange überlegen. So ging es an einem frischen Märzmorgen zusammen mit Holger und einem Kollegen (Asche auf mein Haupt, sein name ist durchs Sieb gerieselt) los zu unserem Ziel kurz hinter der dänischen Grenze. Da ich nun wirklich kein regelmäßiger Forellenseebesucher bin, habe ich mal von allem ein bisschen mitgenommen: Kleine Gufis und Spinner und natürlich auch die Fliegenrute mit allem, was ich mir bisher so zusammengetüddelt hatte. Zunächst habe ich erstmal ein bisschen mit der Spinnrute herum experimentiert und ein paar Gummiköder durchs Wasser gezuppelt, die (meist in etwas größeren Varianten) bei Barsche&Zander eigentlich immer laufen. Die dänischen trutten wollten die jedoch nicht und daher fiel der Wechsel zur Fliegenrute noch viel weniger schwer, als es sowieso schon der Fall war ('nen "größeren" Fisch, habe ich damit ja bisher immer noch nicht fangen können, aber das Ziel gab's "damals" schon ;) ). Keine Ahnung, ob's meine ersten selbstgebundenen Fliegen waren, die sich auflösten oder meine Bescheidenen Wurfkünste - bei mir wollten sie nicht, während Holger schonmal eine mit der Fliegenrute zum Landgang überreden konnte. Als dann auch der Wechsel auf eine von Holgers Fliegen nicht mehr half und er und der angesprochene Kollege bereits am Fangen an der Spinnrute waren, packte mich dieser dem einen oder anderen bestimmt bekannte Ergeiz (ja genau der, der auch so ein bisschen mit Verzweiflung gemischt ist), doch irgendwie wenigstens doch noch einen Fisch aus dem Wasser zu bekommen. Also kam einer der, eigentlich viel zu selten genutzten Spinner aus Opas Erbe ans Band. Nach nur wenigen Würfen - Widerstand einen knappen Meter vor meinen Füßen. Lange Zeit ür Hänger Befürchtungen war nicht, denn da kam schnell ordentlich Bewegung in die Sache. Für meine meist doch eher auf Satzforellen beruhenden Erfahrungen ganz ordentlicher Alarm für eine Forelle, die sich nach kurzem Drill zeigte. Genaue Größe und Gewicht weiß ich gar nicht mehr, aber etwas über 50cm müssten es gewesen sein und an Mangelernährung litt sie auch nicht^^... So hat's nicht mit der Fliegenforelle geklappt, aber als Schneider musste ich nicht nach Hause gehen. Also ein rundumgelungener Tag in Buddy-Gesellschaft - was will man mehr?

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